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Triff keine Entscheidung in extremen Gefühlslagen

  • Autorenbild: Martina Sommerauer
    Martina Sommerauer
  • 1. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Aug.

Baumkronen

Wenn wir gestresst sind, überfordert oder emotional erschöpft, schaltet unser Nervensystem in den Fight-or-Flight-Modus. Unser Blick verengt sich. Unser Denken wird starr. Plötzlich scheint es nur noch zwei Möglichkeiten zu geben: Ganz oder gar nicht. Raus oder rein. Schwarz oder weiss.


Im Fight-or-Flight-Modus treffen wir oft Entscheidungen, die wir später bereuen.

Das Gegenteil kann jedoch genau so tückisch sein. Wenn wir euphorisch, verliebt oder voller Begeisterung sind, fühlen wir uns oft unbesiegbar. Wir sehen nur die Chancen und blenden mögliche Risiken aus.


Entscheidungen im Hochgefühl wirken in diesem Moment richtig – können sich aber später als unüberlegt herausstellen.

Ob im Tief oder im Hoch – in beiden Fällen ist dein Nervensystem nicht in Balance.

Du bist entweder in Anspannung oder im Überschwang.

Beide Zustände trüben den klaren Blick.


Mein Tipp

Triff wichtige Entscheidungen nur aus einem ruhigen, verbundenen Zustand.


So kannst du wieder in deine Mitte finden:

  • Beruhige dein Nervensystem – z. B. durch verlängertes Ausatmen, Summen / Singen / Tönen, sanfte rhythmische Bewegung, Vagusnerv-Stimulation oder Meditation.

  • Hol dir Unterstützung – jemand, der mit klarem Blick auf die Situation schaut und dir hilft, neue Möglichkeiten zu sehen.

  • Leg alle Optionen auf den Tisch – auch die, die zunächst unlogisch erscheinen.

  • Nimm dir Zeit – auch wenn es sich eilig anfühlt. Manchmal reichen 10 Minuten, eine Nacht oder ein gutes Gespräch, um Klarheit zu gewinnen.


Und dann frag dich:

✨ Was will ich – wirklich?

✨ Was brauche ich jetzt?

✨ Welche Entscheidung fühlt sich für mich stimmig an?


💛 Denn nur Entscheidungen, die wir aus einem verbundenen, ruhigen Zustand fällen, sind die, mit denen wir am Schluss im Reinen sind.

 
 
 

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