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Meine Erfahrung mit dem Gebärmutterheilungs- und Schliessungsritual

  • Autorenbild: Martina Sommerauer
    Martina Sommerauer
  • 24. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Okt.

Frau liegt am Boden umschlungen von Tüchern

Am 27. Mai 2025 durfte ich das traditionelle Gebärmutterheilungs- und Schliessungsritual (Waltaska) von Mara Kalt empfangen. Es war eine zutiefst besondere Erfahrung, dieses Ritual selbst zu durchleben – eine heilsame Verschmelzung von Integration, Loslassen und Lernen.


Ich durfte noch offene Prozesse aus meiner Wochenbettzeit in Liebe abschliessen. Alte familiäre Muster durften sich aus meiner Gebärmutter lösen und in mir entstand neuer Raum – klar, weich und kraftvoll zugleich. Ich spürte, wie meine innere Stärke zu mir zurückfand, wie sich etwas in mir ordnete. Meine Seele durfte wieder ganz in meinem Körper ankommen.


Mama Cacao hat mich dabei getragen – sie umhüllte mein Herz wie ein sanftes Schutzschild und flüsterte mir zu: Ich bin jetzt hier. Und ich beschütze dich.


Auch meine Stillgeschichte mit meiner Tochter durfte heilen – ein Kapitel, das für mich schmerzhaft und lange unvollständig war.


Für das Schliessen der Fontanellen wird – wenn möglich – Muttermilch verwendet. Noch immer bewahrte ich Muttermilch aus dem 2023 im Tiefkühler auf, ohne zu wissen, wozu. Weggeben konnte ich sie nicht – zu viel Schmerz, zu viel Liebe, zu viele ungehörte Geschichten steckten darin. Während des Rituals wurde mir klar: Ich darf einen Teil davon Mutter Erde zurückgeben.


Dieser Gedanke berührte mich tief – es fühlte sich wie ein Akt der Ehre und Dankbarkeit an. Und so goss ich den Rest meiner Muttermilch nach dem Ritual in den Aabach in Lenzburg – zurück ins Wasser, zurück in den Fluss des Lebens. Es war ein stilles, heiliges Loslassen.


Nach dem Ritual fühlte ich mich wie neu geboren – leicht, genährt, bereit für alles, was noch kommen mag.


Danke, liebe Mara, für deinen liebevollen Raum, dein Dasein und dein Halten. 🤍



 
 
 

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