Hör auf, dich zu vergleichen – ehre deine Geschichte
- Martina Sommerauer
- 1. Aug.
- 1 Min. Lesezeit

Manchmal fühlt sich unsere Geschichte total stimmig an … … bis wir anfangen, sie mit der von anderen zu vergleichen.
Plötzlich wirkt unser Weg nicht mehr gut genug. Nicht natürlich genug. Nicht stark genug.
Stillen vs. nicht Stillen.
Kurz vs. lang Stillen.
Vaginale Geburt vs. Kaiserschnitt.
Mit PDA vs. ohne.
Hausgeburt vs. Klinik.
Aber was vergleichen wir da eigentlich?
Leben mit Leben. Wege mit Wegen.
Jede Frau trägt ihre ganz eigene Geschichte.
Geprägt von ihren Voraussetzungen, Ängsten, Wünschen, Erfahrungen.
🫶🏼 Und keine davon ist weniger wert als die andere.
Was wäre, wenn wir aufhören würden, uns zu messen – und stattdessen anfangen, unsere Geschichten zu ehren?
Sie so anzunehmen, wie sie waren. Mit all ihren Höhen und Tiefen.
Denn: Wir können die Zeit nicht zurückdrehen.
Aber wir können verändern, wie wir über uns und unseren Weg denken.
➡️ Ein wichtiger Wendepunkt für mich war, dass ich gelernt habe, mich für eine andere Frau zu freuen, auch wenn sie etwas erlebt oder erreicht hat, das ich mir selbst gewünscht hätte – z. B. lange zu Stillen.
Früher hätte mich das getriggert.
Heute freue ich mich für sie. Von Herzen.
Für sie. Für ihr Baby. Für ihren Weg.
Und weisst du was?
Das fühlt sich so viel schöner an als Neid.
Es ist eine ganz andere Energie –
eine Energie der Fülle, nicht des Mangels.
🌸 Mögen wir uns gegenseitig feiern.
🌸 Mögen wir aufhören zu vergleichen.
🌸 Mögen wir beginnen, uns selbst wirklich zu ehren.



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